Archiv: November 2017

Trotz zuletzt hoher Schäden: Häuser besser gegen Hochwasser versicherbar

30.11.2017 | Trotz zuletzt hoher Schäden: Häuser besser gegen Hochwasser versicherbar

Es gab in Deutschland nur zwei Jahre, in denen Hochwasser höhere Schäden anrichtete als 2016. Fast eine Milliarde Euro mussten die Versicherer im vergangenen Jahr für Schäden aufwenden. Daran hatte vormals unüblicher Starkregen großen Anteil. Durch ihn können auch Gebiete abseits der Küsten und großer Flüsse überschwemmt werden. Entgegen dem Eindruck einer „Ausweitung der Gefahrenzone“ wurden kürzlich jedoch Hunderttausende Häuser in niedrigere ZÜRS-Zonen eingruppiert. Dieses Zonierungssystem für Hochwassergefahren weist jede Adresse einer von vier Gefahrenklassen zu. In Zone 1 kommt es statistisch höchstens alle 200 Jahre zu einem Hochwasser, in Zone 4 dagegen alle 10 Jahre. Von der Eingruppierung hängen Versicherbarkeit einer Immobilie und Prämienhöhe ab. Aufgrund neuerer und genauerer Daten werden nun rund 200.000 Häuser mehr der niedrigsten Gefahrenklasse zugeordnet. In der höchsten finden sich dagegen jetzt gut 9.000 weniger. Damit lassen sich diese Immobilien leichter gegen Elementargefahren versichern. Noch immer verzichten mehr als die Hälfte der Hausbesitzer auf diesen wichtigen Schutz, obwohl laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft 99 Prozent der Objekte versicherbar wären.
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Immer mehr klassische Lebensversicherungen werden ausgelagert

24.11.2017 | Immer mehr klassische Lebensversicherungen werden ausgelagert

Die klassische, das heißt Garantiezins-gebundene Lebensversicherung fristet nach Jahren der Niedrigzins-Malaise nur noch ein Schattendasein. Mehrere Versicherer bieten bereits keine neuen Verträge mehr an. Und manche gehen nun noch weiter: Sie trennen sich von ihren laufenden Lebensversicherungen. Nach Arag und Basler haben mit Generali und Ergo auch zwei Branchen-Schwergewichte bereits einen sogenannten „Run-off“ angekündigt. Dabei wird der Vertragsbestand mit allen Rechten und Pflichten an einen anderen Versicherer abgegeben. Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass das Ende der Fahnenstange damit noch lange nicht erreicht ist: Bis 2022 werden nach ihren Schätzungen Lebensversicherungen mit einem Volumen von 180 Milliarden Euro ausgelagert werden. Für die Versicherten ändert sich dadurch prinzipiell nichts, dafür sorgt das Versicherungsaufsichtsgesetz. Vor jeder Übertragung prüft die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überdies, ob der übernehmende Versicherer seinen Pflichten langfristig nachkommen kann. Kritiker befürchten allerdings, dass die Überschüsse, die den Versicherten gutgeschrieben werden, künftig bei den ausgelagerten Policen sinken könnten.
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Die heute Jungen erwartet eine Rentenlücke von 800 Euro

23.11.2017 | Die heute Jungen erwartet eine Rentenlücke von 800 Euro

Die gesetzliche Rente schrumpft immer mehr zur Basisabsicherung, da die Zahl der Beitragszahler schrumpft, während die der Rentenempfänger zunimmt. Was bedeutet das konkret für die Bundesbürger, deren Renteneintritt noch in weiter Ferne liegt? Unter anderem dieser Frage gingen Wissenschaftler der Universität Freiburg kürzlich unter der Leitung des „Altersvorsorge-Papstes“ Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen nach. Ergebnis: Den heute 20- bis 34-Jährigen werden später einmal im Schnitt monatlich 800 Euro fehlen, wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Dabei wird eine Ersatzquote (Anteil am Bruttoeinkommen, der für die Lebensführung benötigt wird) von 60 Prozent zugrunde gelegt. Während die heute 50- bis 65-Jährigen noch mit durchschnittlich 64,1 Prozent aus der Rentenkasse rechnen können, fällt der Wert bis zum Ruhestand der 20- bis 34-Jährigen auf magere 38,6 Prozent. Die fehlenden 21,4 Prozent bis zur erforderlichen Ersatzquote entsprechen ebenjenen 800 Euro. Aus diesen Prognosen folgt: Ohne entsprechende betriebliche und/oder private Vorsorge droht den heute Jungen später einmal das soziale Abrutschen.
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Immobilien sind die beliebteste Geldanlage der Deutschen

23.11.2017 | Immobilien sind die beliebteste Geldanlage der Deutschen

Vor zehn Jahren noch steckten die Deutschen ihr Geld am liebsten in Lebensversicherungen. Zwei Drittel bekannten sich damals zu dieser Anlageform. Lang ist’s her. Heute sind es weniger als ein Viertel, die der Lebensversicherung noch etwas abgewinnen können. So lautet ein Ergebnis des jährlich erhobenen Vermögensbarometers des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Angesichts der seit Jahren äußerst mageren Garantieverzinsung ist der Ansehensverfall der klassischen kapitalbildenden Versicherung kaum verwunderlich. Einen unaufhaltsamen Aufstieg in der Beliebtheit hat dagegen die selbst genutzte Immobilie verzeichnet. 54 Prozent halten sie heute für das beste Produkt zum Vermögensaufbau – 2007 waren es nur halb so viele. Die vielerorts stark gestiegenen Immobilienpreise scheinen die Deutschen nicht zu verschrecken, was auch an den günstigen Finanzierungsmöglichkeiten liegen dürfte. Auf Rang zwei folgen bereits Aktien und Investmentfonds mit 28 Prozent Beliebtheit (tatsächlich hält nur rund jeder siebte Deutsche Aktien oder Fondsanteile), danach Kapitalanlage-Immobilien mit 27 Prozent. Das Sparbuch büßt ebenfalls kontinuierlich an Popularität ein und fällt von 30 (2007) auf 18 Prozent.
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Kfz-Halter müssen mit höheren Versicherungsprämien rechnen

22.11.2017 | Kfz-Halter müssen mit höheren Versicherungsprämien rechnen

Der größte Kfz-Rückversicherer Deutschlands, die Hannover Rück, rechnet damit, dass die Versicherungsbeiträge im kommenden Jahr steigen. Auf eine Erhöhung von durchschnittlich 1 bis 2 Prozent müssten sich die Autofahrer einstellen. Eher gering werde der Aufschlag bei der Haftpflichtversicherung ausfallen, Vollkasko-Policen dürften dagegen spürbar teurer werden. Insgesamt prognostiziert die Hannover Rück, dass die Versicherten 2018 für rund 65 Millionen Kfz 27,5 Milliarden Euro an Beiträgen zahlen werden, gegenüber 26,9 Milliarden im laufenden Jahr. Der Hauptgrund für den Prämienanstieg liegt in tendenziell wachsenden Schadenssummen. Die Zahl der Schäden nimmt zwar kaum zu, doch pro Regulierungsfall muss immer mehr gezahlt werden – da die benötigten Teile stetig teurer werden. Trotz der Prämienerhöhungen bleibt die Schaden-Kosten-Quote (der Anteil am Beitragsaufkommen, der für Schadensfälle wieder ausgegeben wird) der Versicherer konstant bei etwa 99 Prozent.
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Sicher vor Wind und Wetter:           So machen Sie Haus und Garten winterfest

13.11.2017 | Sicher vor Wind und Wetter: So machen Sie Haus und Garten winterfest

Die wärmste Zeit des Jahres neigt sich dem Ende und der Herbst steht vor der Tür. Wer sich bislang noch nicht um Haus und Garten gekümmert hat, sollte jetzt unbedingt damit anfangen, das Eigenheim winterfest zu machen. Denn Frost, Hagel und Wind setzen in der kalten Jahreszeit nicht nur uns zu – auch Haus und Garten können unter der Kälte leiden. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Zuhause wetterfest machen. Also: Ärmel hochkrempeln, es gibt einiges zu tun! Wenn der Herbst kommt und die Tage wieder kürzer und kälter werden, macht es sich so manch einer am liebsten zuhause gemütlich – da, wo es warm und trocken ist. Damit wir die kalte Jahreszeit aber auch wirklich genießen können, ist es wichtig, sich vorher noch einmal ausgiebig um Haus und Garten zu kümmern. Denn auch Pflanzen, Wasserleitungen und Co. wollen vor Frost und Sturm geschützt werden. Die Heizung kontrollieren Damit Sie es den ganzen Winter über schön warm haben, gilt es, Heizanlage und Heizkörper vor Einbruch der kalten Jahreszeit noch einmal zu kontrollieren. Falls die Heizkörper zum Beispiel nicht warm werden, müssen die Rohre entlüftet werden. Bei älteren Anlagen empfiehlt sich eine Inspektion durch einen Fachmann, der bei Bedarf den Heizkessel reinigt. Heizungsrohre und Wasserleitungen schützen Wenn es im Haus zu kalt wird, können durch Außenfrost Rohre und Leitungen so weit auskühlen, dass sie aufsprengen. Deshalb sollten Sie das Haus immer minimal beheizen. Das gilt auch für längere Urlaube. Leitungen im Außenbereich sollten bei tiefen Minusgraden kein Wasser mehr führen. Am besten ist es, diese ab-, den Wasserhahn aber aufzudrehen, damit das restliche Wasser in den Rohren abfließen kann und nicht in den Leitungen gefriert. Keine Luftschlitze nach Außen zulassen Damit es im Inneren warm bleibt, ist auch zu prüfen, ob Dach, Türen und Fenster dicht sind, damit nicht unbemerkt kalte Luft ins Haus zieht und die Heizkosten heimlich in die Höhe treibt. Stellen Sie deshalb sicher, dass auf dem Dach keine Ziegel fehlen und Fenster und Türen luftdicht schließen. Außenbeleuchtung checken Nicht weniger wichtig als die Wärme im Innern ist die Beleuchtung Außen. Denn im Winter sind die Tage kurz und dunkel. Überprüfen Sie deshalb, ob Eingangsbereich, Außentreppen und Garage beleuchtet sind. Auch die Hausnummer sollte vom Lampenlicht getroffen werden. Die Beleuchtung des Außenbereichs dient vor allem dem Minimieren eines Verletzungsrisikos, aber auch zum Schutz von Einbrechern. Gut geeignet sind hier Lampen mit Bewegungsmelder – das spart Energie. Akkus schützen Immer mehr Gartengeräte – ob elektrische Säge oder Rasenroboter – funktionieren kabellos und mit wiederverwendbaren Akkus. Diese müssen im Winter geschont werden, damit sie sich im Frühjahr wieder problemlos aufladen lassen. Deshalb die Akkus am besten noch einmal wie gewohnt komplett aufladen und anschließend außerhalb der Ladestation sowie der Geräte überwintern lassen. So vermeiden Sie eine Tiefentladung. Schäden durch Feuchtigkeit und Wasser verhindern Auch Gartenwerkzeuge sind vor Kälte und Nässe zu schützen. Da sie rostanfällig sind, sobald es feucht wird, sollten diese vor Wintereinbruch noch einmal gründlich gereinigt und auf die Scharniere ein Tropfen Öl gegeben werden. Wenn Wasser gefriert, entwickelt es eine enorme Sprengkraft, weshalb alle mit Wasser gefüllten Behälter unbedingt auszuleeren sind. Das gilt für Regentonnen und Gießkannen ebenso wie für Eimer und Vogeltränken. Pflanzen und Töpfe retten Zu guter Letzt sind natürlich auch die Pflanzen und ihre Kübel sicher durch den Winter zu bringen. Da sich Blumentöpfe aus Ton oft als weniger wetterfest herausstellen als gehofft, sollten diese am besten bei Plusgraden und im Trockenen überwintern – zum Beispiel im Keller. Manche Pflanzen, wie etwa Dahlien, blühen bis in die Herbstmonate. Wenn sie verblüht sind, müssen sie zurückgeschnitten werden, damit sie im nächsten Jahr wieder neue Knospen bilden. Empfindlichere Blumen wie Rosen werden am besten in eine Plastikfolie eingepackt. Zudem sollten Sie es vermeiden, den Rasen zu betreten, sobald der Boden einmal gefroren ist. So verhindern Sie, dass die Halme abbrechen. Und: Wer sich schon jetzt wieder auf den Frühling freuen möchte, kann ein paar robuste Blumenzwiebeln pflanzen, zum Beispiel Krokusse. Dann erblüht der Garten etwa ab März in neuem Glanz!  
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Sport im Winter: So machen Sie es richtig

13.11.2017 | Sport im Winter: So machen Sie es richtig

So langsam werden die Tage immer kürzer und auch kälter. Wenn es draußen ungemütlich wird, ist es kein Wunder, dass sich bei dem ein oder anderen auch ein bisschen Sport-Faulheit breitmacht. Aber: Sport ist gesund und gerade in der dunklen Jahreszeit tun frische Luft und Bewegung gut. Es gibt allerdings ein paar Dinge zu beachten, um den Körper zu schützen und Verletzungen zu vermeiden. Wir erklären, was! Es ist so weit, der Winter steht vor der Tür und mit ihm auch die kurzen, kalten Tage. Gibt es da etwas Besseres, als einen heißen Tee und ein gutes Buch? Wir sagen ja oder zumindest jein. Denn nicht unbedingt besser, aber auf jeden Fall genauso wichtig für uns ist Sport. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie gesund und fit durch den Winter kommen. Die passende Kleidung Ob die morgendliche Joggingrunde, Skifahren am Wochenende oder Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen See: Die passende Sportkleidung ist besonders im Winter das A und O. Ideal ist jetzt Funktionswäsche, die den Körper vor dem Auskühlen schützt, weil sie keine Feuchtigkeit speichert. Auch, wenn es draußen kalt ist, am besten als oberste Schicht keine winddichte Jacke tragen. Sie schützt zwar vor der kalten Luft, sorgt aber auch dafür, dass der Schweiß nicht nach außen verdampfen kann. Dann wird es schnell richtig kalt. Praktisch sind deshalb Jacken mit Lüftungsschlitzen. Besonders wichtig ist im Winter das Aufwärmen, um Kreislauf und Muskeln in Schwung zu bringen. Sportler sollten während dieser Phase ihres Workouts darauf achten, noch eine extra Kleidungsschicht zu tragen, um nicht auszukühlen. Wer frühmorgens oder später am Abend Sport treibt, sollte außerdem auf Reflektoren an Armen und Beinen sowie auf ein Kopflicht nicht verzichten, um sicher durch die Dunkelheit zu laufen. Ganz wichtig: Nach dem Sport im Freien lieber auf ausgiebiges Dehnen und einen Plausch mit dem Trainingspartner am Ende der Laufstrecke verzichten. Stattdessen schnell wieder rein ins Warme, duschen und trockene Kleidung anziehen, um einer Erkältung erst gar keine Chance zu geben. Verletzungen vorbeugen: So schützen Sie sich Vor allem im Winter ziehen sich Sportler immer wieder Verletzungen zu, weil sie die Witterung unterschätzen. Das gilt für die Temperaturen genauso wie für Bodenfrost. Denn: Das beste Profil bringt nichts, wenn es draußen glatt ist. Sportler sollten deshalb bei Glatteis auf Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren verzichten. Die richtige Atmung Jeder kennt es: Nach ein paar Metern im Laufschritt kommen wir aus der Puste und fangen automatisch an, durch den Mund zu atmen, weil wir dann gefühlt besser Luft bekommen. Das ist im Winter aber gar nicht so leicht. Denn durch die kalten Außentemperaturen fangen Atemwege und Lunge schnell an zu schmerzen. Deshalb sollten Sportler im Winter lieber etwas langsamer laufen, sodass sie noch durch die Nase atmen können. Denn diese funktioniert dabei wie eine Art Filter, der die Luft erwärmt und anfeuchtet, bevor sie in die Atemwege gelangt. Alternativ kann auch ein dünnes Tuch vor Mund und Nase helfen, die Luft aufzuwärmen und das Atmen so angenehmer zu machen. Gute Gründe, Sport zu treiben Auch wenn das Training im Winter oft nicht gerade verlockend ist und wir manchmal gerne auf der Couch bleiben würden, gibt es dennoch einige gute Grunde die dafür sprechen, in der Kälte Sport zu treiben. Denn Bewegung schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und aktiviert den Stoffwechsel. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und Winter-Grippewellen ziehen spurlos an Ihnen vorüber. Wer eine Portion Extra-Motivation braucht, kann es mit landschaftlich schönen Laufstrecken versuchen oder sich eine Belohnung für „Danach“ überlegen. Denn: Wer sich bewegt, kann hinterher auch ohne schlechtes Gewissen Plätzchen, Braten und Gans genießen. In diesem Sinne: Auf einen gesunden und aktiven Winter!  
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Trockene Haut im Winter – was hilft?

12.11.2017 | Trockene Haut im Winter – was hilft?

Eisige Winde und klirrende Kälte draußen, trockene Heizungsluft drinnen – im Winter wird unsere Haut besonders beansprucht. Durch die kalte Luft ziehen sich die Blutgefäße zusammen, die Haut wird weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Folge: Trockenheit, Spannungsgefühle, Juckreiz und manchmal sogar schuppende Haut. Zusätzlich macht drinnen auch noch die trockene Heizungsluft der Haut zu schaffen. Doch mit diesen Tipps können Sie vorbeugen. Sie können eine Menge tun, damit Ihre Haut auch in der kalten Jahreszeit strahlend schön aussieht. Ob Pflege, Ernährung oder Raumklima, wir haben die wichtigsten Tipps für Sie gesammelt. Das Wichtigste vorweg: Was im Sommer tabu ist – nämlich eine fetthaltige Creme, mit der man im Sommer schnell unangenehm glänzt und schwitzt - ist jetzt genau richtig. Auf zu heißes Wasser verzichten Damit die Haut nicht zusätzlich Feuchtigkeit abgibt, gilt es, im Winter auf zu heißes und zu langes Duschen und Baden zu verzichten. Dermatologen empfehlen maximal 15 Minuten bei 35 Grad. Rückfettende Dusch- und Bade-Öle, sowie PH-neutrale Waschlotionen schonen und pflegen die Haut zusätzlich. Anschließend ist Eincremen Pflicht. Rückfettende Cremes verwöhnen und binden mit Inhaltsstoffen wie Urea die Feuchtigkeit. Gleichzeitig stärken sie die Barrierefunktion der Haut. Sonderfall Gesicht und Hände Gesicht und Hände sind Kälte und Heizungsluft besonders ausgesetzt und zudem oft besonders empfindlich. Deshalb sind vor allem im Winter alkoholhaltige Reinigungswasser tabu. Nach der Anwendung eines milden Gesichtswassers sind reichhaltige Cremes  mit Omega-3- oder -6-Fettsäuren und Vitamin B3 besonders zu empfehlen: Sie stimulieren die Fettproduktion, stärken die Hautbarriere und wirken entzündungshemmend. Generell gilt: Spannt die Haut nach kurzer Zeit wieder, sollte man auf eine reichhaltigere Pflege umsteigen. Auch im Winter sollten Sie übrigens den UV-Schutz nicht vergessen. Gegen trockene Lippen hilft ein Fettstift mit pflegenden Substanzen wie Honig oder Jojobaöl. Keinesfalls sollten Sie die Lippen mit der Zunge benetzen, denn das trocknet noch mehr aus. Und wenn die Lippen rau und rissig sind, hilft ein sanftes Peeling aus Zucker und Honig. Bei Mützenwetter ist die Kopfhaut oft gereizt und trocken. Hier hilft ein mildes Shampoo, nicht zu heißes Wasser und genug Abstand beim Föhnen. Schützen Sie in der kalten Jahreszeit Ihre Hände beim Abwasch mit Gummihandschuhen, damit sie nicht rissig und rau werden. Wenn Sie außerdem nach jedem Händewaschen Handcreme benutzen und im Freien Handschuhe tragen, sollten Ihre Hände schön weich bleiben. Ansonsten hilft eine Pflegekur mit reichhaltigen Ölen, die über Nacht einziehen kann. Auch im Winter gilt: Schönheit kommt von Innen Eine richtige Ernährung trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haut nicht austrocknet. Das A und O ist auch im Winter eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag sollten es sein. Zusätzlich wertvoll sind Vitamin-C-haltige Nahrungsmittel, wie Paprika, Brokkoli oder Zitrusfrüchte. Die schon erwähnten Omega-Fettsäuren, die die Haut mit Feuchtigkeit und Spannkraft versorgen, stecken in Lebensmitteln wie in Leinsamen- und Walnussölen, sowie in Meeresfischen. Lachs, Makrele und Hering spenden zudem besonders viel Jod, das – wie Biotin, Zink und Vitamin A – zur Erhaltung der Hautfunktion beiträgt. Für gutes Raumklima sorgen Stellen Sie Zuhause einen Luftbefeuchter oder Zimmerbrunnen auf: Diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen dafür, dass die Haut sich entspannt. Zimmerpflanzen wie zum Beispiel Papyrus, Grünlilien oder Zimmerlinden geben viel Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab. Alternativ dazu sorgen auch feuchte Wäsche oder ein nasses Handtuch über der Heizung für ein ausgeglichenes Raumklima. Nicht nur dann sollten Sie immer gut Stoßlüften, denn das sorgt für die richtige Konzentration der Raumluftfeuchtigkeit. Und: Die Sauerstoffzufuhr ist ebenfalls gut für unsere Haut. Wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, kann die kalte Jahreszeit kommen und trockene Haut gehört der Vergangenheit an.  
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„Beitragssatz-Jojo“ für gesetzlich Krankenversicherte?

10.11.2017 | „Beitragssatz-Jojo“ für gesetzlich Krankenversicherte?

Im Durchschnitt 1,1 Prozent sind derzeit von gesetzlich Krankenversicherten an Zusatzbeitrag zu zahlen. Der Satz ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Nun aber soll es auch einmal in die andere Richtung gehen: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe folgte kürzlich einer Empfehlung des GKV-Schätzerkreises und verkündete eine Senkung des durchschnittlichen Beitragssatzes um 0,1 Prozent zu Anfang 2018. Das läuft also bei einem Einkommen von 3.500 Euro monatlich auf 3,50 Euro mehr im Portemonnaie hinaus – brutto. Schon diese Entlastung dürfte für die wenigsten Bürger ein Grund sein, die Sektkorken knallen zu lassen. Hinzu kommt aber: Die Krankenkassen selbst halten die Absenkung des Beitragssatzes für voreilig. Denn angesichts fortwährend steigender Ausgaben im Gesundheitswesen seien baldige Erhöhungen wahrscheinlich. Der Präsident des BKK-Dachverbands warnt denn auch vor einem „Beitragssatz-Jojo“: Auf die kaum merkliche Senkung könnte in absehbarer Zeit eine spürbare Erhöhung folgen.
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